Grüne Öffentlichkeiten Soziales Miteinander in Städtischen Kleingärten.
Während Urban Gardening in Gesellschaft und sozialwissenschaftlicher Stadtforschung viel Aufmerksamkeit erhält, bleiben die historisch etablierteren und größeren Kleingärten bisher merkwürdig blass. Nina Schuster ändert das und erforscht das soziale Miteinander in verschiedenen Kleingartenvereinen e...
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | eBook |
| Language: | German |
| Published: |
Bielefeld :
transcript Verlag,
2024.
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| Subjects: | |
| Online Access: | Connect to the full text of this electronic book |
Table of Contents:
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- Neuaushandlung der Funktionen von Kleingärten
- Gesellschaftlicher Rahmen: Dimensionen des Wandels heterogener Gesellschaften
- Ziel dieses Buches
- Untersuchungsdesign
- Eigene Position im Feld, Perspektive und Feldzugang
- Erhebungsmethoden und methodisches Vorgehen
- Forschungsphasen
- Auswertung und Analyse des empirischen Materials
- Sequenzanalyse I: Konfliktanlässe
- Sequenzanalyse II: Differenzierungsprozesse und Modi der Differenzaushandlung
- Zur Gliederung des Buchs
- 1. Differenzaushandlungen in der Stadt
- 1.1 Soziale Ungleichheit und Differenzaushandlung
- Differenz
- Soziale Ungleichheiten und Differenz
- Intersektionalität in Differenzierungsprozessen
- Praxistheoretische Perspektiven auf soziale Ungleichheit
- Forschungsmethodologische Fallstricke
- 1.2 Differenzaushandlung und Begegnung in der Stadt
- Diversität als städtisches Potenzial
- Ungleiche Zugänge zum öffentlichen Raum
- Die Bedeutung von encounters und städtischen Mikroöffentlichkeiten für die Differenzaushandlung
- 1.3 Soziale Konflikte, Differenz und gesellschaftliche Transformation
- Destruktives Konfliktverständnis
- Konflikte als Katalysator für gesellschaftlichen Wandel
- Konfliktperspektiven in der Stadtteil- und Quartiersforschung
- 1.4 Machtvolle Konflikte und Differenzaushandlung in der Stadt verstehen
- 2. Städtische Kleingärten
- 2.1 Die Notwendigkeit von Kleingärten: Gründungsideen und Funktionen
- Armengärten: Sozialpolitik mit Selbstversorgungs- und Erziehungsanspruch
- Arbeiter- und Fabrikgärten: »patriarchalische Wohlfahrtseinrichtung« mit entpolitisierenden Effekten
- Schrebergärten und Gärten der Lebensreformbewegung: bürgerliche Gärten für Bewegung, Gesundheit und Erziehung
- Laubenkolonien: Gartengründungen zur Selbsthilfe
- Organisierung der Kleingärtnerinnen
- 2.2 Indienstnahme von Kleingärten für politische Ideologien
- Gleichschaltung der Kleingärten im Nationalsozialismus
- Rückzug in den Kleingarten und Bedeutungswandel der Kleingärten in der DDR
- Bedeutungsverlust westdeutscher Kleingartenvereine bis 1989
- 2.3 Rahmenbedingungen und Entwicklung des Kleingartenwesens seit 1989
- 2.4 Definitionslücke im Kleingartenwesen: Wandel in den vergangenen zehn Jahren
- Inspiration aus dem Gemeinschaftsgarten
- Einflüsse von Transformationsprozessen auf gesamtstädtischer Ebene
- 3. Differenzaushandlung in spezifischen Praktiken im Kleingartenalltag
- 3.1 Aushandlung unterschiedlicher Vorstellungen von Gartengestaltung, -nutzung und -funktion
- Naturnahe Gärten als Gegenstand der Aushandlungen neuer gärtnerischer Praktiken
- Parzellenübernahme als Kristallisationspunkt des Abgleichs von gärtnerischen Praktiken und Vorstellungen vom Garten
- Neue Praktiken des Nutzpflanzenanbaus als Gegenstand von Aushandlungen
- Fazit
- 3.2 Kooperative Praktiken
- Praktiken des Schenkens, Teilens und Tauschens