Mensch-Wolf-Beziehungen in den Alpen : Eine mehr-als-menschliche Geographie des Verbundenseins /
Wölfe kehren in den Alpenraum zurück und sorgen insbesondere in der Land- und Jagdwirtschaft für dynamische Veränderungen. Basierend auf Ansätzen des klassischen Pragmatismus, des agentiellen Realismus und der Resonanztheorie identifiziert die Studie die Koexistenz von Menschen und Wölfen als leibli...
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | eBook |
| Language: | German |
| Published: |
Bielefeld :
Transcript,
2024.
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| Series: | Human-animal studies (Series : Bielefeld, Germany) ;
34. |
| Subjects: | |
| Online Access: | Connect to the full text of this electronic book |
Table of Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorwort und Dank
- Hinweis zu bereits veröffentlichter Literatur
- Zusammenfassung
- 1 Menschen, Wölfe und deren Beziehungen
- 1.1 Gemeinsames Werden von Mensch und Tier: Kontextualisierung und geographische Einbettung
- 1.2 Forschungsperspektiven zur Wolfsrückkehr
- 1.3 Fragestellungen und Zielsetzung
- 2 »Verbundensein als inhärente Eigenschaft von Welt«
- 2.1 Pragmatismus als Wegweiser für eine tiefgehende Analyse dynamischer Mensch-Tier-Beziehungen
- 2.1.1 Das Transaktionskonzept des klassischen Pragmatismus
- 2.1.2 Die Rolle des Pragmatismus in der Geographie und im mehr-als-menschlichen Kontext
- 2.1.3 Entwicklung einer pragmatischen Geographie von Mensch-Tier-Verhältnissen
- Transaktionsfelder, Trans-Mittler und Trans-Artefakte
- 2.2 Agentieller Realismus als quantenphysikalischer Schlüssel für die Untersuchung materiell-diskursiver Verstrickungen
- 2.2.1 Apparate, agentielle Schnitte und das Konzept der Intraaktion
- 2.2.2 Rezeption des agentiellen Realismus und mehr-als-menschliche Implikationen
- 2.3 Resonanz als Gegenentwurf zur Verdinglichung von Mensch-Tier-Beziehungen
- 2.3.1 Das Resonanzkonzept und die Rolle körperlicher Weltbeziehungen
- 2.3.2 Resonanztheoretische Forschung und mehr-als-menschliche Anknüpfungspunkte
- 2.4 Konzeptionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Transaktion, Intraaktion und Resonanz
- 3 Mensch-Tier-Verstrickungen fassen und vermitteln
- 3.1 Ethnographische Dezentrierung des Menschen: ein Methodenüberblick
- 3.2 Leiblichkeit als verbindendes Element und die (Re-)Aktivierung der Sinne
- 3.3 Being human
- becoming animal? Zum Verständnis tierlicher Perspektiven
- 3.4 Auf dem Weg zu einem nichtdualistischen Forschungsdesign
- 3.4.1 Untersuchungsregion Calanda (CH) und Feldzugang
- 3.4.2 Episodische Interviews, Go-Alongs und tierzentrierte Geschichtenerzählung.
- 3.4.3 Die Piktogramm-Methode: Leibliche Verbindungen und Viszerales fassen mittels visueller Impulse
- 3.4.4 Empathisch-multisensorisches Im-Feld-Sein (und -Werden)
- 3.4.5 Aufbereitung und Auswertung der Daten
- 3.5 Erkenntnisse aus mehr-als-menschlicher Forschung ausdrücken
- 3.5.1 Comics als Forschungs- und Kommunikationsmedium und deren Rolle in der Geographie
- 3.5.2 Mehr-als-menschliche Qualitäten von Comics
- 3.5.3 Kollaborative Comicerstellung: Mensch-Tier-Beziehungen alternativ erzählen und sichtbar machen
- 4 Menschen und Wölfe in Koexistenz
- 4.1 Land- und jagdwirtschaftliche Praktiken in dynamischer Veränderung
- 4.1.1 Jagende Leiber und transformative Jagderfahrungen
- 4.1.2 Neue (Im-)Mobilitäten und ökologische Rückkopplungen
- 4.1.3 Lebende und tote Materie als Trans-Mittler
- 4.1.4 Herdenschutz aus tierlicher und menschlicher Perspektive
- 4.2 Machtstrukturen, Kategorisierungen und Grenzüberschreitungen
- 4.2.1 Materiell-diskursive Grenzziehungen am gerissenen und verunfallten Tierkörper
- 4.2.2 Streifschüsse und Schafsrisse: Konstitutiv Ausgeblendetes und Sichtbares
- 4.2.3 Stall- oder Zaun-Werden und die (Re-)Materialisierung des Kuhhorns
- 4.3 Mensch-Tier-Verhältnisse zwischen Resonanz und Entfremdung
- 4.3.1 Mensch-Wolf-Begegnungen als Momente der Unverfügbarkeit
- 4.3.2 Körperliche Weltbeziehungen und das Erkennen der eigenen Verletzlichkeit im Antlitz des Tieres
- 4.3.3 Pro- und retrospektive Akteure oder wie Welt- und Ichverankerungen mit Wolfs(in-)akzeptanz zusammenhängen
- 5 Leibliche und viszerale Beziehungserfahrungen zwischen Menschen, Wölfen und anderen Tieren im Comicformat
- 6 Diskussion und Synthese
- 6.1 Aufmerksamkeiten einer mehr-als-menschlichen Geographie des Verbundenseins
- Tiere als agentive Entitäten, die mit »eigener Stimme sprechen«.
- Leiblichkeit in Mensch-Tier-Beziehungen und damit verbundene Transformationen und (Im-)Mobilitäten
- Grenzziehungen über den Körper und Prozesse (re-)produzierter Territorialisierung
- Dynamische Rückkopplungseffekte und Weltbeziehungen
- 6.2 Nichtduale Mensch-Tier-Forschung als imperfekte Kollaboration
- 6.3 Comics als ergänzendes Medium für mehr-als-menschliche Narrative
- 6.4 Die Rückkehr von Wölfen als Chance zur Neuorientierung
- Literatur
- Anhang
- Abstracts zu den veröffentlichten Beiträgen
- Paper 1: Mehr-als-menschliche Geographien: Entwicklungslinien, Grundzüge und Schlüsselkonzepte
- Paper 2: Agentieller Realismus und klassischer Pragmatismus: Potenziale der Ideen von Intraaktion und Transaktion für die Mehr-als-menschlichen Geographien
- Paper 3: Tierliche Lebenswelten verstehen lernen? Perspektiven mehr-als-menschlicher Ethnographien.
- Paper 4: Pragmatist Animal Geographies: Mensch-Wolf-Transaktionen in der schweizerischen Calanda-Region
- Paper 5: More than words: Comics als narratives Medium für mehr-als-menschliche Geographien.